Dienstag, 18. Juni 2019

Spielehaus: Bauen, tüfteln, selber machen

Es ist mächtig was los im und vor dem Spielehaus in den Pfingstferien. Da werden eifrig Regale und Buchstützen gebaut, kickt eine ganze Meute Fußball auf dem Hartplatz und es wird eifrig an einer Hütte aus Bambusstangen gewerkelt.
Kinder graben in Sand und bauen Bambushütte

Außerdem werden für das Spielehaus Bänke aus Holz und Paletten gebaut, auf denen sich die Kinder nach vollbrachter Arbeit ausruhen können. In jeder Woche kümmern sich 14 Betreuerinnen und Betreuer um rund 130 Kinder. Dabei wird klar: Die Ferienbetreuung im Spielehaus hat nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

„Die Ferienbetreuung ist ein echtes Erfolgsmodell. Die Kinder kommen gerne ins Spielehaus und genießen die abwechslungsreichen Tage“, erklärt Margret Beck, Leiterin des Spielehauses. Es ist toll zu sehen, so Beck weiter, wie sich Kinder, die sich vorher noch nie gesehen haben, auf Anhieb anfreunden und miteinander spielen.

Und an heißen Tagen gibt es dann auch eine Abkühlung. Die Kinder testeten am Freitag die 18 Meter lange Turbo-Wasserrutsche. „Das Ganze endete in einer riesigen Wasserschlacht, bei der alle ihren Spaß hatten“, lacht Margret Beck. Die Wasserrutsche hat ihren Test bestanden und kann nun beim Kulturufer eingesetzt werden.

Im Bewegungsgarten konnten die Kinder ihr Balancegefühl testen, schaukeln und klettern. Sicher angeseilt kletterten sie auf den großen Baum im Spielehausgarten, um dann die große Glocke zu läuten. „Super toll, das macht richtig Spaß“, so die Kinder, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

In einem anderen Raum des Hauses sitzen Kinder und töpfern eine Nachbildung des Eifelturms. Im Garten entstand unter Anleitung eines Architekturstudenten eine Hütte aus Bambusstangen. Damit die Hütte auch steht, musste beim Bau auf die Statik geachtet werden. 1,50 Meter hoch ist sie. Nach der eintägigen Bauzeit spielten die Kinder eifrig damit.

Mit Stapelsteinen, die aus PET-Flaschen hergestellt wurden, entstanden hohe Türme, die mehrfach auf- und auch wieder abgebaut wurden. „Die Stapelsteine aus PET-Flaschen haben gegenüber Bauklötzen den großen Vorteil, dass sie weich sind und sich die Kinder beim Zusammenwerfen nicht verletzen können“, freut sich Margret Beck. Es gibt noch viele weitere Angebote für die Kinder in den Pfingstferien. Auch Ausflüge standen auf dem Programm wie zum Bespiel in das Zeppelindorf. Die Kinder waren fasziniert von den vielen Neuigkeiten, die sie beim Rundgang durch das Dorf erfuhren. Die Pfingstferienbetreuung endet am Freitag. Dann kehrt kurzzeitig Ruhe ins Spielehaus ein.

Denn noch bis Anfang Juli sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Spielbus an mehreren Orten in der Stadt unterwegs: Vom 25. bis 28. Juni auf dem Spielgelände an der Moltkestraße und vom 2. bis 5. Juli auf dem Spielgelände an der Bodelschwinghstraße. Danach beginnen die Aktionen auf dem Spielgelände beim Seehasenfest. Dort ist das Spielehaus vom Seehasensamstag, 13. Juli bis zum Seehasenmontag, 15. Juli im Paulinengarten an der Uferstraße mit einem interessanten Familiengarten und vielen Spielabenteuern mit dabei.

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