Dienstag, 16. April 2019
Kategorie: Musikschule

Gemma Price neue Lehrerin für Oboe

Die Musikschule Friedrichshafen hat eine neue Oboelehrerin. Gemma Price heißt die aus Neuseeland stammende junge Frau. 2014 kam sie zum Studium nach Deutschland. Seit April gibt sie ihre Begeisterung für die Musik und für die Oboe als Lehrerin an der Musikschule Friedrichshafen weiter.
Frau, Oboe
Gemma Price

Price bringt für ihre Tätigkeit an der Musikschule eine hochqualifizierte musikalische und pädagogische Ausbildung sowie Begeisterung für ihre Schüler und für die Musik mit. An der Musikhochschule in Trossingen absolvierte sie das Bachelor-Studium mit Lehrbefähigung und schließt gerade ihr Masterstudium an.

In ihrer Heimat aber auch in Deutschland hat sie vielfältige Orchestererfahrung gesammelt. Von 2012 bis 2014 unterrichtete Gemma Price als Oboenlehrerin am Glenfield Music Centre.
„Ich spiele Oboe,  weil sie vom Klang und Charakter ein ganz besonderes Instrument ist. Es wird gesagt, dass der Klang einer Oboe der menschlichen Stimme am nächsten komme. Die Oboe hat eine sehr wichtige Rolle im Orchester und gibt beim Einstimmen für das  ganze Orchester den Ton an. Oft wird sie im Orchestersatz von Komponisten als Soloinstrument besonders bei den schönen lyrischen Stellen verwendet. Auch gibt es berühmte und beliebte Soli in Opern und symphonischen Werken, zum Beispiel von Beethoven, Strauss und Brahms“, schwärmt Gemma Price.

Gemma Price liebt Musik aus jeder Epoche und jedem Genre, von Barock bis zu Neuer Musik. Ihre Leidenschaft gilt jedoch genauso dem Unterrichten. „Das Schönste am Unterrichten ist für mich, die Schüler positiv weiterzubringen und ihnen eine neue Freude, Spaß und Leidenschaft zu eröffnen. Musik bringt positive Effekte in vielen Bereichen für die Entwicklung eines Menschen, zum Beispiel bei der Persönlichkeitsentwicklung, der Konzentration, des Selbstbewusstseins und für die Sozialfähigkeiten.  Als Lehrerin freue mich ein Teil dieses Prozesses zu sein“, so Price.

Sie ermutigt ausdrücklich auch jüngere Kinder zum Oboenspiel: „Heutzutage können Kinder schon ab acht Jahren Oboe spielen. Kinder sollen Oboe lernen, weil es ein wunderschönes Repertoire gibt und weil die Oboe seltener gespielt wird als andere Instrumente. Ich hatte dadurch, dass ich Oboe spiele, viele Möglichkeiten in zahlreichen musikalischen Gruppen zu spielen und dabei tolle Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln. Als Oboe-Musikerin war ich schon in den USA und in China auf Orchester-Tourneen“, so Gemma Price.

Ihren ersten Einsatz als Oboistin hat sie am 4. Mai beim Konzert des Jugendsinfonieorchesters mit der Aufführung der ersten Sinfonie von Ludwig van Beethoven.